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Außerdem nehmen wir im Juni Das lebende Museum in Planten un Blomen wieder auf

und wir sind zu sehen auf dem Hart am Wind (mit born2porn)

und dem Hauptsache frei Festival (mit Museum).

 

Das lebende Museum

Sommerpause!

Das lebende Museum

Ein kleines Mädchen sitzt neben einer Raupe auf einem Ast.

TEXT VORLESEN LASSEN:

Ein Theater-Spaziergang über die Wallanlagen.

Von Die AZUBIS für Menschen ab 6 Jahren.

TERMINE: Für Familien: Samstag, 25.06.22 um 14:00 und 16:30 Uhr; Samstag, 02. 07.22 um 13:00 Uhr

und auf dem Hauptsache frei Festival 

„Das lebende Museum“ ist ein interaktiver Theaterparcours für Kinder und ihre Familien und richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die eine Sehbehinderung haben.

Das Wasser des alten Wallgrabens glitzert in der Sonne, Enten quaken und alte Bäume spenden Schatten für eine Pause auf der Parkbank. Doch wo heute die Autos vorbeirauschen, trabten früher Pferde und statt des Cafés stand auf dem Wall die schwer bewaffnete Bastion Rudolphus. Doch mit der Entfestigung im 19. Jh. wandelten sich diese zu Hamburgs erstem großen öffentlichen Garten. Grünfläche ersetzt Kriegsgebaren. Eine utopische Umwidmung! Aus diesem Prozess entwickeln Die AZUBIS einen Theaterparcours, bei dem die Zuschauer:innen die Grünanlagen durchstreifen und sie wertschätzen.

Gemeinsam mit einer Raupe machen wir uns auf den Weg, treffen ausrangierte Wachsoldaten, die gerne Helden wären, Langeweile-Liebhaber auf Picknick-Decken und Botanik-Expertinnen bei der Forschung. Am Ende treffen wir den Stadtplaner, der behauptet, der Park böte wunderbaren Platz für neue Häuser: Hamburgs Familien brauchen Wohnungen. Sollte die Grünanlage mehr wert sein als Wohnraum? Was meinen die Kinder? Und wo ist eigentlich Raupi?

Mit Poesie, Trash und Spazierstock nehmen wir den Park und seine Geschichte unter die Lupe, tauchen ein in die Vergangenheit und suchen in interaktiven Momenten nach der Bedeutung des Parks in der Gegenwart.
Neben den Spielszenen hören die Teilnehmenden Hörspiel-Geschichen aus dem Mittelalter, Interviews von Parkbesuchern und das Lied der urbanen Metamorphose. Immer im Abgleich mit dem Umfeld, so dass die auditive Erzählung sich mit der Realität verbindet.
Der Theaterspaziergang ist für Menschen mit und ohne Sehbehinderungen geeignet. Da wir uns auch durch unwegsames Gelände bewegen, ist es für Menschen mit Sehbehinderung hilfreich, eine Begleitperson mitzubringen, deren Eintritt frei ist.

Termine in Kürze!

Treffpunkt:

Eingang zu Planten un Blomen, Ecke Gorch-Fock Wall //Dammtordamm

Bitte seinen sie 10 Minuten vor dem Vorstellungsbeginn vor Ort.

Alle weiteren Infos und Anmeldung unter: kindertheater@dieazubis.de

Coronabedingte Vorgaben werden bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Von und mit: Caroline Heinemann, Dorothee de Place, Kai Fischer und Christopher Weiß

Kostüme: Cora Sachs

Assistentin: Lisa Apel

 

In Kooperation mit Planten un Blomen

 

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, Planten und Blomen

 

Das lebende Museum ist Teil von A wie Access

Wahrnehmung befragen – Zugänge schaffen

 

Anne - Trash, Poesie und der Schrank

Ein hybrides Bildertheater für Familien zum Thema Depression

Ab 11 bis 99, auf der Bühne des Sprechwerks und digital erlebbar

Mitten auf der Bühne. Ein Schrank. Im Schrank sitzt Anne. Sichtbar ist sie nur durch die Kamera, die das Innenleben des Schranks auf die Leinwand transportiert. Was macht sie da? Warum kommt sie nicht raus?

Gefühle, die nicht in eine zwangsoptimierte Welt passen, lassen Betroffene wie Angehörige hilflos werden. Was passiert, wenn das eigene Kind, der Bruder oder die Mutter an Depression erkranken? In dem Bewusstsein, dass die Krankheit schwer zu greifen ist und noch schwerer zu ertragen, suchen Die AZUBIS zugängliche Bilder für diesen Zustand. Mit Kaffeebecher, Stempelkissen und Webcam animieren sie das Innenleben von Anne. Sie lassen Lichtmalerei zwischen nostalgischen Kinderspielzeug und Frühstücksharmonie schlagartig kippen in Wahrnehmungsstörungen und Versteinerung. Mutters Medikamentenschachtel rezitiert gut gemeinte Lebensweisheiten, während Anne im dunklen Schrank auf der Stelle joggt.

Die Zuschauer*innen können sich entscheiden, ob sie die verschiedenen Perspektiven des Bühnengeschehens zuhause via Zoom erleben wollen oder lieber im Theater live dabei sind. Mit poetischer Kraft und ohne moralischen Zeigefinger widmet sich die neue Produktion „Anne: Poesie, Trash und der Schrank“ dem Tabuthema Depression.  

Mann guckt auf Papierpuppe

Eine Produktion von Die AZUBIS.

Von und mit: Kai Fischer, Franca-Rosa von Sobbe und Christopher Weiß

Künstlerische Leitung: Die AZUBIS
Stream Design: Thomas Yutaka Schwarz
Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit: Silke Kaufmann
Dramaturgie/ Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstat)

Assitenz: Robin Bongarts // Praktikum: Rasmus de Place

Preise: normal 12,50€ || Ermäßigt/ Kinder: 8€ ||Gruppen: 6€

Tickets für die Präsentshow, hier klicken.

Bitte achten Sie bei der Buchung ihrer Tickets darauf, ob Ihr vor Ort oder online dabei sein wollt und wählt die entsprechende Veranstaltung aus. Online Ticketing siehe unten.

Aufführungen:

Freitag, 22.04.22, 10 Uhr (nur nach Anmeldung, für Schulklassen)

Freitag, 22.04.22, 18 Uhr (geändert von 20 Uhr) _ Online Ticket hier

Samstag, 23.04.22 18 Uhr (geändert von 20 Uhr) _ Online Ticket hier

Schulvorstellung, nur nach Anmeldung unter kindertheater@dieazubis.de

In Kooperation mit dem UKE, Kinder- und Jugendpsychatrie Hamburg.

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, die Hamburgische Kulturstiftung und die Rudolf Augstein Stiftung.

Der Marsch

PREMIERE am 7.11.2020

Der Marsch - eine künstlerisch nachhaltige Audioinstallation von Bürger*innen Bargteheides als Intervention im öffentlichen Raum zum Thema Erinnerungskultur.

Veranstalter: Die Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.

 

Am 01.05.2020 jährte sich einer der letzten Todesmärsche von ca. 200 KZ - Insassen aus dem Lager Neuengamme durch Bargteheide. Der Audiowalk führt die Zuschauer*innen mittels Kopfhörer durch den Stadtraum Bargteheides den Originalweg des Todesmarsches entlang.

Die Zuschauer*innen hören historische Daten, gelesene Zeitzeugenberichte und setzten die historischen Fakten und Erlebnisberichte mit dem heutigen Stadtbild, bestimmten Orten und Wegen, in Verbindung. Zudem wird der Stadtraum zu einem Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Gedanken, Gedichte, Wünsche, Visionen und Lieder von Bargteheider Bürger*innen thematisieren die Bedeutung, an die NS Zeit zu „erinnern“, sowie Wünsche und Träume für ein heutiges und zukünftiges Zusammenleben. 

In der Überzeugung, dass „Erinnern“ stetiger Teil der Stadtkultur sein muss, um Missstände in der Gegenwart zu erkennen, geben wir die Möglichkeit, den Alltag für einen Moment zu unterbrechen. Wir geben Raum durch Kunst inne zu halten und sich der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart zur Gestaltung der Zukunft bewusst zu werden.

Die Zuschauer*innen können den Audiowalk jeder Zeit einzeln und selbstständig begehen.

 
Startpunkt: Ortseingang Bargteheide
Kreuzung Eckhorst / Hamburger Straße
(gegenüber von Lidl)

 

Es sprechen:
Die Birte Kruse-Gobrecht - Bürgermeisterin aus Bargteheide (parteiunabhängig), der Pastor Herr Paar aus Sülfeld, Historikerin Doris Krogh, Mauretta Heinzelmann, Miriam Schmelling, Hermann Fischer, Angelika Schildmeyer, Kai Fischer, Christopher Weiß u.a.m.

Musikalische Beiträge:
Schritt für Schritt
Mauretta Heinzelmann _ Posaune, Violine, Gesang, Komposition
Anne Wiemann _ Baritonsaxofon & Flöte
Yogi Jockusch _ Perkussion
Maribel Heinzelmann _ Altsaxofon
Jasmina Heinzelmann _ Flöte
 
und
Moorsoldaten (Ausschnitt)

Grafik: Tom Stellmacher

Dank an: Birgitt Gartenschläger, Doris Krogh, Henning Fischer, Sören Clausen von Blackdog-Werbung,

Christina Schlie, Frank Feier und dem VHS-Seminar "Der Marsch", Esther Bejarano

 

Gefördert durch den fonds soziokultur und die Amadeu Antonio Stiftung und der Theaterwerkstatt