Phobophobie - Jahrmarkt der Ängst.

Endlich mal wieder mit den Klabautern! Fürchtet euch!

Junger Mann vor Godzialla-Schatten

 

 

Phobophobie

Hier zum Theater und den Tickets!

Phobophobie:  Jahrmarkt der Ängste

Von Geburt an leben die Menschen gefährlich – das versetzt sie häufig in Angst. Sie fürchten sich, geraten in Panik, sind besorgt. Und wer abhängig ist, hat andere Ängste als diejenigen, die allein zurechtkommen.

Dunkelheit, Versagen, Alleinsein: Das Spektrum dessen, was furchteinflößend sein kann, ist riesig. Hilfreich ist Angst nur, wenn sie zur Leistungssteigerung beiträgt, einem Beine macht oder Flügel verleiht. Denn starke Gefühle sind der Einsicht überlegen – jedenfalls wenn es um Motivation geht. Und nichts ist schöner als der Schrecken – wenn er überwunden ist.

Mit der Furcht lässt sich gut manipulieren, mit dem Schrecken spielen:  „I want you to panic“…

Unser Theaterlabor untersucht, wer wann und wo auf die Angst setzt. Oder sollte gleich die ganze Gesellschaft mal in Therapie? Furchtlos oder mutig werden?

Phobophobie entstand in Kooperation dem Theater Klabauter (Die AZUBIS) und wird gefördert von der Claussen-Simon-Stiftung, der Rudolf-Augstein-Stiftung und dem Förderverein des Klabauter Theaters.

 

Do | 18.11.2021 | 19:30 Uhr |  Klabauter Theater – öffentliche Probe
 
Fr | 19.11.2021 | 19:30 Uhr |  Klabauter Theater
 
Di | 23.11.2021 | 19:30 Uhr |  Klabauter Theater
 
Mi | 24.11.2021 | 19:30 Uhr |  Klabauter Theater
 
Do | 25.11.2021 | 19:30 Uhr |  Klabauter Theater
 

Fr | 26.11.2021 | 19:30 Uhr |  Klabauter Theater
 
Sa | 27.11.2021 | 16:00 Uhr |  Klabauter Theater

Das lebende Museum

Ein kleines Mädchen sitzt neben einer Raupe auf einem Ast.

Ein Theater-Spaziergang über die Wallanlagen.

Von Die AZUBIS für Menschen ab 6 Jahren.

„Das lebende Museum“ ist ein interaktiver Theaterparcours für Kinder und ihre Familien und richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die eine Sehbehinderung haben.

Das Wasser des alten Wallgrabens glitzert in der Sonne, Enten quaken und alte Bäume spenden Schatten für eine Pause auf der Parkbank. Doch wo heute die Autos vorbeirauschen, trabten früher Pferde und statt des Cafés stand auf dem Wall die schwer bewaffnete Bastion Rudolphus. Doch mit der Entfestigung im 19. Jh. wandelten sich diese zu Hamburgs erstem großen öffentlichen Garten. Grünfläche ersetzt Kriegsgebaren. Eine utopische Umwidmung! Aus diesem Prozess entwickeln Die AZUBIS einen Theaterparcours, bei dem die Zuschauer:innen die Grünanlagen durchstreifen und sie wertschätzen.

Gemeinsam mit einer Raupe machen wir uns auf den Weg, treffen ausrangierte Wachsoldaten, die gerne Helden wären, Langeweile-Liebhaber auf Picknick-Decken und Botanik-Expertinnen bei der Forschung.

Am Ende treffen wir den Stadtplaner, der behauptet, der Park böte wunderbaren Platz für neue Häuser: Hamburgs Familien brauchen Wohnungen. Sollte die Grünanlage mehr wert sein als Wohnraum? Was meinen die Kinder? Und wo ist eigentlich Raupi?

Mit Poesie, Trash und Spazierstock nehmen wir den Park und seine Geschichte unter die Lupe, tauchen ein in die Vergangenheit und suchen in interaktiven Momenten nach der Bedeutung des Parks in der Gegenwart.
Neben den Spielszenen hören die Teilnehmenden Hörspiel-Geschichen aus dem Mittelalter, Interviews von Parkbesuchern und das Lied der urbanen Metamorphose. Immer im Abgleich mit dem Umfeld, so dass die auditive Erzählung sich mit der Realität verbindet.


Der Theaterspaziergang ist für Menschen mit und ohne Sehbehinderungen geeignet. Da wir uns auch durch unwegsames Gelände bewegen, ist es für Menschen mit Sehbehinderung hilfreich, eine Begleitperson mitzubringen, deren Eintritt frei ist.

Eintritt: 5 Euro

 

PREMIERE am 14. September 2021.

Samstag, den 18. September, 15 Uhr (für Menschen mit Sehbehinderungen)

Sonntag, den 19. September, 11 und 15 Uhr

Weitere Termine für Schulklassen nach Absprache.

Treffpunkt:

Eingang zu Planten un Blomen, Ecke Gorch-Fock Wall //Dammtordamm

Bitte seinen sie 10 Minuten vor dem Vorstellungsbeginn vor Ort.

Alle weiteren Infos und Anmeldung unter: kindertheater@dieazubis.de

Coronabedingte Vorgaben werden bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Von und mit: Caroline Heinemann, Dorothee de Place, Kai Fischer und Christopher Weiß

Kostüme: Cora Sachs

Assistentin: Lisa Apel

 

In Kooperation mit planten un blomen

 

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, Planten und Blomen

 

Das lebende Museum ist Teil von A wie Access

Wahrnehmung befragen – Zugänge schaffen

 

born2porn

Es riecht nach altem Turnschuh, Bälle springen knallend über den
Boden, Matten liegen herum.
Die Turnhalle ist ein Ort des Körpers – Schweiß tropft, der Atem rast,
die Beine zittern. Zwischen Sprungbock und Weichboden sind Spannen
und Posen Alltag.
Ein guter Ort, um über Sex und Pornos zu reden.
Drei Performer:innen toben in Turnzeug durch die Halle, spielen mit
Fantasien und Rollenbildern und verzweifeln an Machtmissbrauch und
Grenzüberschreitung. Sie besingen den Orgasmus und suchen nach
Worten, die eigene Sehnsucht zu beschreiben. Bis zur Erschöpfung
schubsen sie Matten durch die Halle und freuen sich auf ein erstes
Date.

Und am Ende steht die Frage im Raum: Was kann Porno alles sein?
 
keule mit bällen
 
Sex ist überall. Das Duschgel verspricht orgasmische Zustände, aus
den Lautsprechern dröhnt „wet-ass pussy“ und auf dem Schulhof
werden Pornoclips geteilt.
Wird Pornografie zum Gradmesser für die eigene Sexualität, die es
noch zu entdecken gilt? Wie passen Unzulänglichkeiten, Zweifel,
Ängste, Schamgefühle und Fantasien zu der Flut medialer Schönheits-
bilder und Körperideale? Ist Pornografie grundsätzlich schlecht, weil
sie diskriminierend, sexistisch und männerdominiert ist? Oder kann sie
ein Raum der Freiheit sein, in dem man Sehnsüchte entdecken und
unbekannte Möglichkeiten finden kann, Sex und Lust zu erleben?
Mit Musik und TikTok, Basketball und Poesie untersuchen wir diese
Fragen und fordern unsere Zuschauer:innen heraus, selbst Stellung zu
beziehen. Trashig und sportlich, laut und zärtlich.
 
Von und mit:
Lisa Apel, Linda Verweyen, Brian Rosenkranz, Kai Fischer,
Christopher Weiß, Caroline Heinemann
 
WO?
Sporthalle Baumwall
Pasmannstraße 1, 20459 Hamburg

WANN?
2./6./7./8.09.2021: Aufführungen für
Schulklassen (Aufführungsbeginn nach
Absprache)

Am 04.09.2021 um 19.00 Uhr findet
eine öffentliche Vorstellung statt.
 
FÜR WEN?
Schulklassen der Jahrgänge 10 - 13

WIE LANGE?
ca. 60 Minuten

WIE VIEL?
7,50 € pro Schüler:in
12,00 € / 9,00 € (ermäßigt) am 04.09.
 

Bitte seinen sie 10 Minuten vor dem Vorstellungsbeginn vor Ort.

Alle weiteren Infos und Anmeldung unter: kindertheater@dieazubis.de

Coronabedingte Vorgaben werden bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Kontakt: Caroline Heinemann
0178 2838222
kindertheater@dieazubis.de
 

Die Produktion wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Hansestadt Hamburg,

die Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgische Kulturstfiftung,

sowie die Rudolph Augstein Stiftung

Der Marsch

PREMIERE am 7.11.2020

Der Marsch - eine künstlerisch nachhaltige Audioinstallation von Bürger*innen Bargteheides als Intervention im öffentlichen Raum zum Thema Erinnerungskultur.

Veranstalter: Die Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.

 

Am 01.05.2020 jährte sich einer der letzten Todesmärsche von ca. 200 KZ - Insassen aus dem Lager Neuengamme durch Bargteheide. Der Audiowalk führt die Zuschauer*innen mittels Kopfhörer durch den Stadtraum Bargteheides den Originalweg des Todesmarsches entlang.

Die Zuschauer*innen hören historische Daten, gelesene Zeitzeugenberichte und setzten die historischen Fakten und Erlebnisberichte mit dem heutigen Stadtbild, bestimmten Orten und Wegen, in Verbindung. Zudem wird der Stadtraum zu einem Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Gedanken, Gedichte, Wünsche, Visionen und Lieder von Bargteheider Bürger*innen thematisieren die Bedeutung, an die NS Zeit zu „erinnern“, sowie Wünsche und Träume für ein heutiges und zukünftiges Zusammenleben. 

In der Überzeugung, dass „Erinnern“ stetiger Teil der Stadtkultur sein muss, um Missstände in der Gegenwart zu erkennen, geben wir die Möglichkeit, den Alltag für einen Moment zu unterbrechen. Wir geben Raum durch Kunst inne zu halten und sich der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart zur Gestaltung der Zukunft bewusst zu werden.

Die Zuschauer*innen können den Audiowalk jeder Zeit einzeln und selbstständig begehen.

 
Startpunkt: Ortseingang Bargteheide
Kreuzung Eckhorst / Hamburger Straße
(gegenüber von Lidl)

 

Es sprechen:
Die Birte Kruse-Gobrecht - Bürgermeisterin aus Bargteheide (parteiunabhängig), der Pastor Herr Paar aus Sülfeld, Historikerin Doris Krogh, Mauretta Heinzelmann, Miriam Schmelling, Hermann Fischer, Angelika Schildmeyer, Kai Fischer, Christopher Weiß u.a.m.

Musikalische Beiträge:
Schritt für Schritt
Mauretta Heinzelmann _ Posaune, Violine, Gesang, Komposition
Anne Wiemann _ Baritonsaxofon & Flöte
Yogi Jockusch _ Perkussion
Maribel Heinzelmann _ Altsaxofon
Jasmina Heinzelmann _ Flöte
 
und
Moorsoldaten (Ausschnitt)

Grafik: Tom Stellmacher

Dank an: Birgitt Gartenschläger, Doris Krogh, Henning Fischer, Sören Clausen von Blackdog-Werbung,

Christina Schlie, Frank Feier und dem VHS-Seminar "Der Marsch", Esther Bejarano

 

Gefördert durch den fonds soziokultur und die Amadeu Antonio Stiftung und der Theaterwerkstatt